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Der größte Irrtum über China (3) - Die Zukunftsindustrien

Geschrieben von Dr. Steffen Szameitat | 07.02.2026 13:15:00

China ist heute—kaufkraftbereinigt—bereits die größte Volkswirtschaft der Welt.

China ist ein wichtiger Handelspartner Deutschlands, sowohl beim Export als auch beim Import. Bei Autos hat sich das Verhältnis in den letzten Jahren umgekehrt: China war lange der Exportmotor für deutsche Fahrzeuge. Inzwischen hat sich diese Bilanz ins Negative gedreht.

China ist Systemrivale der USA und damit des Westens—durch seine stark wachsende Wirtschaft und zunehmende Technologieführerschaft.

Wie konnte es passieren, dass ein kommunistisches Land Deutschland in seinen dominanten Industrien ein- und überholt?

Um das zu verstehen, müssen wir mit falschen Wahrnehmungen aufräumen.

  • China wird zentral geplant, aber dezentral ausgeführt: In der Bürgermeister-Ökonomie agieren führende Politiker eigenverantwortlich wie CEOs—mit klarem Zielrahmen und eindeutigem Incentive-Modell. Leistung wird belohnt, Minderleistung hat persönliche Konsequenzen. Dies ist ein entscheidender, oft übersehener Baustein für den Aufstieg Chinas in den vergangenen Jahren.
  • China nutzt Planung ähnlich wie Management Best Practices in der Autoindustrie. Die Planung koordiniert alle Ressourcen und Institutionen zur Erreichung gemeinsamer Ziele. Ein zentraler Rahmen wird vorgegeben, den viele Institutionen dezentral mit Details füllen und aufeinander abstimmen. Das Besondere: Chinas autoritäres Einparteiensystem macht diesen Planungsprozess erst effizient. Die Partei steht als zentrales Kontroll- und Steuerungsorgan über allen Teilen der Wirtschaft, der Verwaltung, des Militärs, des Bildungswesens und der Wissenschaft—kann aber ohne sie auch nicht existieren. Diese delikate Balance ist als Außenstehender kaum zu verstehen. Sie scheint aber zu gelingen, wenn man auf die erreichten Ergebnisse schaut.
  • China kehrt auf seinen angestammten Platz in der globalen Wirtschaftsleistung zurück—einen Platz, den es über Jahrhunderte innehatte. Das Land verfügt über enorme menschliche Ressourcen, die durch Bildung weiter aktiviert werden. Es hat seine Logistiknetzwerke ausgebaut und eine beachtlich stabile Währung. All dies sind Faktoren für eine wachsende Wirtschaft. Da Chinas Wirtschaftsleistung im letzten Jahrhundert nicht zuletzt wegen Besatzung und Kolonialismus so gering war, ist das beobachtete Wachstum auch eine Regression zur Mitte. Das Potenzial für weiteres Wachstum bleibt erheblich. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis China auch nominell—auf US-Dollar-Basis—die größte Volkswirtschaft der Welt wird.

Chinas Zielstrebigkeit und Zielerreichung sind beeindruckend. Das zeigt sich an der Produktivität pro Einwohner, am Bildungsgrad und an der Lebenserwartung—in all diesen Kennzahlen weist der Trend nach oben.

Chinas strategische Archillesferse ist die schrumpfende, alternde Bevölkerung

Einzig die Geburtenraten von 0,9 bis 1 liegen sehr weit entfernt vom Reproduktionsniveau von 2,1 Kindern pro Frau - ein Problem, welches China mit dem Westen teilt, dass aber hier sehr viel stärker ausgeprägt ist: Im Jahr 2100 werden nur noch 36% der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter sein.

Die Kommunistische Partei Chinas hat bereits erkannt, dass die Lücke zu groß ist, um sie in den kommenden Jahrzehnten zu schließen. Der einzige Ausweg besteht in einer massiven Steigerung der Produktivität und dem Ausbau von Gesundheitstechnologien—weit über bekannte Systeme wie Krankenhäuser und Pharmaindustrie hinaus.

Das führt uns zurück zum bemerkenswerten Vortrag von Li Qiang (李强) am 5. März 2025 vor dem Volkskongress. Der Planungsprozess, die Bürgermeister-Ökonomie, das weiterhin enorme wirtschaftliche Potenzial Chinas sowie seine strategische Achillesferse—all das bildet den entscheidenden Kontext, um die Aussagen in diesem Dokument einordnen zu können.

Um es vorwegzunehmen: Die Dominanz Chinas bei Elektrofahrzeugen ist kein Selbstzweck, sondern Teil eines umfassenden Plans. China will CO₂-Neutralität erreichen—doch es geht dabei vor allem um das Wohl der Menschen, erst dann um den Erhalt von Ressourcen.

China verfolgt eine ungewöhnliche Liste von Schlüsseltechnologien—und teilt diese der Welt mit

Die Liste der Zukunftsindustrien, die Li Qiang vorstellte, klingt ambitioniert und utopisch—wie ein Roman von Jules Verne. Dabei geht es stets um zwei zentrale Themen: Produktivität (Automatisierung, Datenverarbeitung, Erschließung neuer Räume durch Logistik) und Lebensqualität.

  • Das beginnt bei der kommerziellen Raumfahrt: Gravity-One der Firma Orient Space—eine 30 Meter hohe Feststoffrakete, die am 11. Oktober 2025 von einem Schiff aus startete und 6,5 Tonnen Nutzlast transportierte. Das ist die chinesische Antwort auf SpaceX. China hat noch viel aufzuholen: Während Gravity-1 etwa 6 Tonnen in den Orbit für erdnahe Satelliten befördert, sind es bei Starship etwa 150 Tonnen für die nächste Mond- bzw. Marsmission. Immerhin ist China schon weiter als Europa.
  • Niedrigflugwirtschaft verbindet Außenbezirke und kleinere Städte mit den großen Metropolen Chinas. Dabei kommen elektrisch angetriebene Fluggeräte für 2 bis 20 Passagiere zum Einsatz. Das Prinzip kennen wir aus New York: Wer es sich leisten kann, fliegt vom Flughafen JFK mit dem Helikopter nach Manhattan—statt das Taxi zu nehmen. China setzt auf wirtschaftliche Fluggeräte in großer Stückzahl. Flughäfen werden effizienter angebunden, Straßennetze und Hochgeschwindigkeitszüge entlastet—und die Technologieführerschaft in einer neu entstehenden Industrie gesichert.
  • Tiefseewissenschaft zur Entdeckung neuer Lebensräume, Bodenschätze und medizinisch nutzbarer Ressourcen. Die Erdoberfläche mit ihrer Biosphäre macht nur etwa 1% des belebten Raumes aus—die Meere hingegen 99%. Dieser riesige Bereich ist bisher kaum erforscht. Welche andere Nation investiert in diesen Bereich?

  • Biomanufacturing bezeichnet den industriellen Prozess, bei dem biologische Systeme—wie Mikroorganismen (Bakterien, Hefen), tierische oder pflanzliche Zellen—zur Herstellung von Produkten genutzt werden. Es geht um die großtechnische Nutzung von Lebewesen oder Zellkulturen, um pharmazeutische Substanzen, künstliche Zellstrukturen für Transplantationen oder spezifische Gene herzustellen. Welche Auswirkungen dies auf Therapien und die Effizienz des Gesundheitswesens hat, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Doch schon heute kommt eine Vielzahl der wissenschaftlichen Publikationen im Bereich Medizin aus China.
  • Quantenwissenschaft und -technologie: Während herkömmliche Rechner einen Rechenpfad verfolgen, verfolgen Quantencomputer mehrere gleichzeitig—und sind so bei besonders komplexen Problemen exponentiell leistungsfähiger. Sie könnten Probleme lösen, die sich heute hinter dem Erkenntnishorizont verbergen (z. B. wie menschliches Denken funktioniert). Quantentechnologie in der Kryptologie ist eine Form des Wettrüstens: Sie würde die heute höchsten Standards (denke an Bitcoin) über Nacht knacken und obsolet machen. Man stelle sich vor, welche technische Überlegenheit eine Nation erreicht, die beide Bereiche der Informationsverarbeitung dominiert.
  • Verkörperte künstliche Intelligenz verbindet künstliche Intelligenz mit Weiterentwicklungen in Sensorik (z. B. LIDAR) und Robotik. Es entstehen Systeme, die physische Arbeiten von Menschen in Fabriken (z. B. Autofabriken), aber auch in Krankenhäusern oder der Pflege ersetzen können. Bis 2029 wird China 30% des Weltmarktes ausmachen—und findet so eine technologische Antwort auf seine soziodemografische Herausforderung.
  • 6G-Netz: Zu den im Westen am wenigsten beachteten, aber für den technischen Fortschritt entscheidenden Faktoren zählt die Mobilfunktechnologie. 6G erreicht Geschwindigkeiten von 1 Tbit/s und schafft damit die Grundlage für autonomes Fahren, Smart Cities und hocheffiziente Industrieautomation. China ist derzeit das einzige Land mit einer funktionierenden 6G-Satellitenverbindung. Diese Technik zählt zu den Schlüsselinfrastrukturprojekten in der entwickelten Welt. Wer hier einen Wettbewerbsvorteil erlangt, sichert sich spezifische Vorteile bei Verkehr, Energieversorgung und smarten Fertigungsnetzwerken.

Wozu dient diese hochambitionierte Liste? Warum wird das publiziert?

Mit einer solchen Liste können Investitionen gelenkt, Bildungsprogramme ausgerichtet und gesetzliche Rahmen gespannt werden. Themen können fokussiert oder depriorisiert werden: alle Dinge, die nicht auf der Liste stehen, werden keine zusätzlichen Ressourcen erhalten.

Elektromobilität fehlt auf der Liste—sie wurde bereits geplant, mit Kapital ausgestattet und den Marktkräften überlassen. Auch Kernenergietechnik fehlt, da China hier einen eigenständigen 50-Jahres-Plan zur Energieautarkie verfolgt und in einigen Technologien (z. B. Molten-Salt-Thorium-Reaktoren, modularisierte Schnelle Brüter) bereits weltführend ist. Gleichzeitig verfügt China bereits über den größten Ausbau an Solar- und Windanlagen, das längste 500-kV-Übertragungsnetz und das längste Hochgeschwindigkeitszugnetzwerk.

Militärische Technologien stehen naturgemäß nicht auf der Liste. Doch eine Dominanz im unterseeischen Bereich, bei Quantenkryptografie, in der Infrastruktur—Straßen, Bahnen, Brücken, Tunnel—sowie bei 6G-Technologie bringt automatisch militärische Vorteile.

Anders als im Westen werden Großprojekte nicht nach kurzfristigem ROI gesteuert, sondern stehen im Kontext eines größeren Plans: China an die Stelle in der Welt zurückzuführen, die es einmal eingenommen hat. Dazu braucht es Bildung, Forschung, Spitzentechnologie, erstklassige Infrastruktur und Sicherheit.

Intelligente Fertigungsnetzwerke – relevant für die Autoindustrie

Besonders aufschlussreich sind die folgenden Seiten des Berichts von Li Qiang—denn hier werden diese Leitplanken in konkrete, umfassende Szenarien übersetzt.

China verfügt heute über die mächtigste industrielle Basis der Welt. Das Land ist zur Fabrik der Welt geworden—anfangs durch günstige Arbeitskräfte aus ländlichen Regionen. Doch die Arbeitskosten sind mittlerweile gestiegen. Chinas Antwort: massive Investitionen in Bildung. Während in Deutschland jährlich etwa 130.000 bis 150.000 Ingenieure ihre Ausbildung abschließen, sind es in China 1,3 bis 1,5 Millionen—also 8 bis 12-mal so viele. Zum Vergleich: Die USA bilden etwa 260.000 Ingenieure aus, Russland ca. 450.000, Indien etwa 1,5 Millionen.

Die Intelligenz des größten Fertigungsnetzwerks der Welt beginnt mit der schieren Anzahl an Ingenieuren. Kaum ein Land wird China diesen Rang entreißen können.

In Zukunft werden nationale und internationale Produzenten in China fertigen können—denn China wird über sämtliche Technologien und Innovationen verfügen. Gleichzeitig baut China intelligente Produktions- und Logistiknetzwerke auf, um die zerstörerischen Kapazitätsschwankungen der Marktwirtschaft zu meistern.

  • China setzt auf fortschrittliche Fertigungstechnologie und dienstleistungsorientierte Fertigung. Produktionsnetzwerke sollen besser kontrolliert und überwacht werden. Gleichzeitig soll ein Netzwerk von Dienstleistern entwickelt werden, die sowohl über Branchenkenntnisse als auch über digitale Kompetenzen verfügen.
  • China fördert den Aufbau eines landesweit einheitlichen Marktes und entwickelt einen integrierten, offenen Transportsektor. Ziel ist es, die gesamtgesellschaftlichen Logistikkosten zu senken und nationale Infrastrukturressourcen effizienter zu nutzen.
  • Für spezifische disruptive Technologien (zum Beispiel KI-Robotik) sollen Einhörner und Gazellen unter den Unternehmen gefördert werden.
  • China baut ein durchgängiges Bildungssystem hoher Qualität auf—von der Grundschule bis zur Hochschule. Die Berufsbildung wird vollständig integriert. Sport dient der Erziehung zu seelischer Gesundheit und Belastbarkeit. Die Wissenschaft soll unabhängig und selbstständig arbeiten. Bei der Mittelvergabe wird die Grundlagenforschung gezielt bevorzugt.
  • China zieht ausländische Fachkräfte an und verbessert die Unterstützungsmechanismen für internationale Talente. Die Dienstleistungen für ausländische Experten werden optimiert, um deren Integration und Beitrag zur technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung zu fördern.
  • China schafft gezielte Leistungsanreize für Fachleute. Die Reform der kategorialen Bewertung von Fachkräften wird vertieft, um der Überbewertung akademischer Titel in Wissenschaft und Forschung entgegenzuwirken. Ziel ist es, tatsächliche Leistung und praktische Innovationskraft stärker zu fördern. Das heißt: Ein Doktortitel oder MBA wird in Zukunft weniger zählen als echte Erfahrung und nachweisbare Erfolge in der Praxis.
  • China bekräftigt die „zweifache Unbeirrbarkeit"—das heißt, die gleichzeitige Stärkung von Staatsbetrieben und Privatwirtschaft. Privatunternehmen sollen ein modernes Betriebssystem chinesischer Prägung aufbauen, das Effizienz, Verantwortung und Parteiführung vereint. Zugleich wird ein strengeres Bestrafungssystem für Vertrauensverstöße und unlauteres Verhalten eingeführt, um Marktintegrität und Fairness zu sichern.

Dieses Gesamtszenario vereint unterschiedlichste Aspekte: Kernkompetenzen, krisenhafte Schwankungen, Bildungssystem, Kapitalversorgung, Migration, individuelle Anreiz- und Bestrafungssysteme sowie die Koexistenz von privaten und staatlichen Unternehmen.

Die Zukunft wird zeigen, ob das alles so funktioniert. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch sehr hoch, dass China innerhalb eines Jahrzehnts—oder früher—ein intelligentes Fertigungs- und Logistiknetzwerk aufbauen wird, das kosten- und qualitätsseitig auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig ist. Konkurrenzfähiger als derzeit in Deutschland.

Denn hier ringen wir mit vergleichbaren Plänen. Das einzige vergleichbare Papier ist der Draghi-Bericht von 2024. Er richtet sich an die EU—die kein Staat ist und keine belastbare Governance oder Umsetzungskraft besitzt. Es ist eher eine Stimme von der Seitenlinie als ein bereits in die Umsetzung integrierter Plan.

Was hat das der Autoindustrie zu tun

Dieser Aufschwung Chinas zeigt sich am privaten Autobesitz: In den 1980er Jahren kamen etwa 5 PKW auf 1.000 Einwohner—heute sind es 240 (Deutschland: 580, USA: 800).

China ist mit etwa 26 Millionen Autos pro Jahr der größte Automarkt der Welt (Europa: 12 Millionen, USA: 15 Millionen). Das Land führt zudem in der Herstellung batterieelektrischer Fahrzeuge mit rund 7,5 Millionen Einheiten. Der Export ist in den letzten fünf Jahren von etwa 1 Million auf 5,5 Millionen Fahrzeuge pro Jahr gestiegen – Tendenz weiter steigend.

1. Autos werden weltweit künftig überwiegend chinesisch sein. Für deutsche Autos bleibt möglicherweise eine technische Nische.

Gleichzeitig wird der chinesische Automarkt wachsen—es sei denn, der private Autobesitz wird durch ÖPNV, Niedrigflugverkehr und autonome Fahrzeuge ersetzt. Doch auch in diese Bereiche wird bereits investiert. Trotzdem dürfte der Markt bis 2030 auf 27 bis 36 Millionen Autos weiter wachsen.

Mit dem steigenden Lebensstandard in China wachsen die Einkommen, und der Vorteil eines Low-Cost-Entwicklungslandes entfällt. Nach der Logik der Autoindustrie bedeutet das normalerweise die Verlagerung an günstigere Standorte—so konnten wir es seit etwa 100 Jahren beobachten. Es sei denn, die Produktionsfaktoren verbessern sich: Die Kosten für Energie, Zulieferung, Logistik und Kapital gleichen die höheren Personalkosten aus und die Produktivität steigt.

2. Die Produktionskosten in China werden weiter sinken, da massiv in Produktionsfaktoren wie Energie, Logistik und Automatisierung investiert wird.

Während wir in Europa noch diskutieren, ob Kernkraftwerke nachhaltig sind, baut China bereits die Welt von morgen: hochproduktive intelligente Fertigungs- und Logistiknetzwerke, smarte Lebensräume, moderne Gesundheitsversorgung.

3. Der Autohandel wird am wenigsten betroffen sein. Die Anzahl der Fahrzeuge in Deutschland und Europa bleibt konstant. Das Netzwerk für Kundenkontakt und Kundenversorgung bleibt unverzichtbar.

Der Wandel für die Menschen in Deutschland ist historisch. Es wäre interessant zu wissen, wie die Menschen in China diesen Wandel erleben. Es muss sehr viele Gewinner geben—und sicher auch einige Verlierer. Aber nach dem, was die Chinesen planen und was ihre Zahlen zeigen, können das nicht viele sein.

China ist bisher für viele ein exotisches Reiseland. Es wäre nicht verwunderlich, wenn in den kommenden Jahren deutlich mehr Menschen sich persönlich ein Bild davon machen wollen, was im Reich der Mitte vor sich geht.